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Trier

von
Thomas Albrecht

April 2007

Sitzung April 2007

Am 5. September 1991 hat Baudezernent Peter Dietze seine erste Sitzung als frisch gewählter Beigeordneter geleitet. Heute stand er zum letzten Mal dem Ausschuss vor, der 1991 noch Bau- und Planungsausschuss hieß. Dietze hatte das Protokoll dieser Sitzung mitgebracht: 3 Ratsmitglieder, die auch damals dabei waren, waren heute wieder anwesend: Friedel Jäger, Manfred Maximini und ich selbst (ich selbst hätte es vergessen).

Eine umfangreiche Tagesordnung mit über 20 Punkten war zu bewältigen, es war jedoch nichts "Aufregendes" dabei. Im wesentlichen wurde die Stadtratssitzung am 3. Mai vorbereitet.

Die Mitglieder im Architektur- und Städtebaubeirat alle zwei Jahre ausgewechselt werden, werden im nächsten Stadtrat zwei neue Mitglieder vorgeschlagen werden.

Es wurden uns Informationen übergeplante Erneuerungen und Verbesserung der Straßenbeleuchtung sowie übergeplante Instandsetzungsarbeiten der Straßen im Stadtgebiet im Jahre 2007 gegeben.

Die Friedhofssatzung soll neugefasst werden. In der neuen Satzung wurde neue Grabarten aufgenommen, die bisher noch nicht auf städtischen Friedhöfen möglich waren. Der Zeitgeist hat sich auch bei den Bestattungsformen geändert. Die Satzung will hierauf eingehen. Noch vor der Beschlussfassung im Stadtrat muss in allen Ortsbeiräten behandelt werden.

Ein Flächennutzungsplan ist ein Plan, der im Groben festlegt, was, wo in Trier gebaut werden darf. Nun muss dieser in Trier fortgeschrieben werden. Insbesondere muss überlegt werden, wo neue Baugebiete errichtet werden könnten. Schon jetzt liegen einige Anregungen aus den Bürgergutachten, die anlässlich der Stadtteilrahmenpläne erstellt worden sind, vor. Die ersten Schritte, die notwendig sind, den Plan 2020 aufzustellen, sollen im nächsten Stadtrat beschlossen werden.

Ich habe schon dargelegt, dass die Deutsche Bundesbahn die umfangreichen Gleisanlagen im Bereich des Güterbahnhof Ehrang nicht mehr benötigt. Es stellt sich also die Frage, was mit dem Gelände gemacht werden soll. Erste Ideen und eine Machbarkeitsstudie unentwickelte. Das Problem ist jedoch (wie immer) wie das ganze finanziert werden soll. Das Land hat schon signalisiert, dass Mittel zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Die Umgebung des Hautbahnhofes muss dringend umgestaltet werden. Um dieses vorzubereiten soll ein Vertrag zwischen der Stadt Trier und der Deutschen Bundesbahn geschlossen werden, um den Hauptbahnhof und das Bahnhofsumfeld aufzuwerten.

In einer umfangreichen Vorlage wurde uns ein Sachstandsbericht über die Konversionsmaßnahme Petrisberg vorgestellt. Ich empfehle bei dem schönen Wetter ein Spaziergang über das ehemalige Gelände Landesgartenschau. Jeder kann sich dann über die enormen Fortschritte selbst ein Bild machen.

Uns wurde außerdem ein Sachstandsbericht über das Mobilitätskonzept Trier 2020 gegeben. Ein Verwaltungsentwurf liegt bereits vor Punkt die Diskussion über die Zielvorstellungen steht noch aus.

Schließlich wurde auch noch über das Regionalbahnkonzept gesprochen. Der Stadtrat hatte ja beschlossen, den Haltepunkt Mäusheckerweg parallel zum Haltepunkt Trier-Nord mit Priorität umzusetzen. Nun hat sich herausgestellt, dass es am besten ist, den Haltepunkt  bis zur Höhe der Hafenstraße zu verlegen. Er kann dann wesentlich kostengünstiger realisiert werden.

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