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Donnerstag, 28.2.2008
In der heutigen Sitzung des Dezernatsausschusses IV haben wir noch einmal über die mögliche Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes gesprochen.
Schon der Workshop hatte vorgeschlagen, dort ein Hotel zu installieren. Eine Machbarkeitsstudie führte zu dem Ergebnis, dass dort Bedarf für ein Hotel der gehobenen bis mittleren Klasse besteht. Fraglich ist allein, wo es stehen soll. Es gibt Überlegungen, dieses Hotel als Querriegel über den gesamten Bahnhofsbereich zu bauen, um einen „Abschluss“ des Platzes zu schaffen. Dies stieß aber nicht auf ungeteilte Zustimmung. Der Ausschuss hatte keine Einwände dagegen, dass grundsätzlich ein Hotel gebaut wird. Wo und wie muss aber noch im einzelnen geprüft werden, was in der Folgezeit geschehen wird.
Ferner wurden wir über die Situation der Emissionsbelastungen durch Luftschadstoffe informiert. Zusammenfassendes Ergebnisse: die Situation ist viel besser, als es teilweise in der Presse dargestellt. Umweltzonen müssen in Trier nicht eingerichtet werden. Die bisher ergriffenen Maßnahmen reichen aus, um Situation zu bewältigen. Insbesondere ist es nicht zutreffend, dass demnächst schärfere Vorschriften gelten.
Es kommt Bewegung in das so genannte „Gerberviertel“. Das ist der Bereich zwischen Südallee und Löwenbrücknerstraße. Dort soll ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, da private Investoren dort einen modernen Wohnkomplex ereichten wollen. Außerdem will die Stadt Trier bekanntlich das Gelände, auf dem sich heute die A.R.T. befindet, veräußern.
Auch die Aulbrücke wurde noch einmal angesprochen. Es gab wenig Neues. Das Gespräch mit OB und den Fraktionsvorsitzenden führte zu keinen neuen Erkenntnissen. Es bleibt dabei, dass die Brücke zunächst vorläufig wiederhergestellt werden soll, weil alles andere nicht zu finanzieren ist. Doch, etwas Neues gab es schon: Möglicherweise beteiligen sich die Stadtwerke an der Finanzierung einer Überbauung der alten Brücke. Dies wäre natürlich eine erhebliche Entlastung für die Stadt.
Donnerstag, den 14.2.2008
1. Im Bereich Sanierungsgebiet Trier-West zeichnet sich eine Änderung ab. Zur Erinnerung: bei der Klausurtagung oder noch beschlossen, dass die Stadt das Gebiet weiter entwickelt. Jetzt zeichnet sich die Möglichkeit ab, dass die Entwicklung im Einvernehmen mit dem Eigentümer (Entwicklungsgesellschaft Ausbesserungswerk Trier-West) weiter vorangetrieben wird.
2. Es wurde angefragt, ob es denkbar ist, ganz im Bahnhofsbereich ein zusätzliches Hotel gebaut wird. Eine solche Anregung kam vom „Workshop Bahnhof” und wurde von der Bahn aufgegriffen. Fraglich ist jedoch, ob das Hotel tatsächlich dem Workshop vorgesehen als Riegel quer über den Bahnhofsvorplatz gebaut werden soll. Von darüber muss noch intensiv diskutiert werden. Im nächsten Ausschuss soll eine Vorlage eingebracht werden.
3. Der Bebauungsplan „Scheffelstraße Zum Pfahlweiher“ (Feyen-Weismark) wird Befürwortern dem Stadtrat vorgelegt werden
4. Die Aulbrücke wird saniert. Ein entsprechender Beschluss wurde am vergangenen Donnerstag im zuständigen Dezernatsausschusses IV beschlossen, Damit besteht eine konkrete Aussicht, dass schon ab dem Jahre 2009 die seit 2005 für Busse gesperrte Brücke wieder befahrbar wird. Die Sanierung, die etwa 650.000 Euro kosten wird, bedeutet, dass der Überbau erneuert und die Widerlager der maroden, 1913 errichteten Brücke, erneuert werden. Mehr ist allerdings zurzeit aus finanziellen Gründen nicht drin.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass das Land Rheinland-Pfalz offenbar nicht bereit ist, für dieses Vorhaben der Stadt einen Zuschuss zu bezahlen, obwohl es die kostengünstigste Variante ist. Argument: Man wolle kein Provisorium finanzieren.
Nach langer und ausführlicher Diskussion hat sich der Ausschuss gegen einen Neubau ausgesprochen. Dieser brächte zwar einige Vorteile mit sich (ich habe darüber ausführlich berichtet), die Finanzierung der Kosten in Höhe von 3, 7 Millionen €, wovon die Stadt Trier 1,9 Millionen € zu tragen hätte, ist in Anbetracht der städtischen Haushaltslage aber nicht gewährleistet. Ein Komplett-Neubau des gesamten Areals wird ja schon seit Jahren diskutiert, ist jedoch aus dem besagten finanziellen Gründen bisher noch nicht in Angriff genommen worden.
Zu Beginn der Sitzung legte die Dezernentin noch einmal dar, dass der Zustand der Aulbrücke nur als "ganz schlecht" bezeichnet werden kann, so dass es dringenden Handlungsbedarf gibt.
5. Es wurde über den Fortschritt beim Ausbau der Herzogenbuscherstraße. berichtet.
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