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Die Zeit drängt, soll die Aulbrücke noch 2009 wieder für Busse befahrbar sein. Bis zum 28.2.2008 muss bei der Bahn ein Antrag auf Sperrung der Gleise für den Bau gestellt sein. Dies wurde heute im Rahmen der Sitzung des Dezernatausschusses IV bekannt.
3 Modelle für die weitere, mögliche Vorgehensweise wurden von der Verwaltung vorgestellt.
- Der „Komplett-Neubau“. Die Lösung wird eigentlich von allen angestrebt: Die Brücke muss breiter werden, einen Fuß- und Radweg umfassen, sowie die Errichtung des geplanten Haltepunktes ermöglichen. Außerdem muss sie höher über die Bahn geführt werden. Das geht an der Stelle, wo sie sich jetzt befindet nicht und kostet viel Geld: Geschätzte Gesamtkosten 3,5 bis 3,6 Millionen Euro. Rund 2 Millionen würden bei der Stadt „hängen“ bleiben. Außerdem erfordert dieser Komplett-Neubau einen neuen Bebauungsplan; und das kann dauern. Vor 2010 könnte ein solcher Komplett-Neubau ohnehin nicht begonnen werden.
- Ein „Provisorium“ als temporärer Ersatz für die Straßenbrücke wurde auch andiskutiert. Dieses würde jedoch 430.00 Euro kosten und nicht bezuschusst werden. Deshalb wurde diese Variante nicht weiter diskutiert.
- Die bloße „Erneuerung des Überbaues der vorhandenen Brücke“ könnte schon 2009 begonnen werden. Genau gesagt: Die Widerlager der Brücke und die (verrosteten) Überbauten aus Stahl werden erneuert. Das kostet nur insgesamt 610.000 € und ist sogar zuschussfähig, dass nur etwas über 300.000 € von der Stadt aufzubringen wäre: In 8 Wochen müsste das alles erledigt sein. Voraussetzung wäre allerdings, dass die Bahn mitspielt und diese Variante genehmigt. Nachteil dieser Lösung: Die Brücke bleibt so eng wie heute, für einen Radweg ist kein Platz. Was läge also näher als
- zunächst Variante 3 (vorläufige Lösung )anzugehen und dann den Komplett-Neubau?
Hierfür spräche der Umstand, dass es nicht auszuschließen ist, dass die Brücke schneller für den Gesamtverkehr gesperrt werden muss als man denkt. Auch das wurde in der Sitzung bekannt. Die Zeit drängt also doppelt!
In der nächsten Dezernatsausschusssitzung am 14.2.2008 soll endgültig über die weitere Vorgehensweise entschieden werden.
Straßennamen- einmal weiblich
Es gibt zu wenige weibliche Straßennamen in Trier, meinte manche Ratsmitglieder. Im neuen Baugebiet „Petrisberg West“ sollen deshalb vie Straßen nur nach Frauen benannt werden, stimmt der Stadtrat dem so zu. „Mutsuko-Ayano-Straße“, „Jenny –Marx-Straße“, „Blandine-Merten-Straße“, „Amely-Goebel-Straße“ lauten die neuen Namen.
Wissenschaftspark
Der von der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg voran getriebene Wissenschaftspark ist schon ein Vorzeigestück für Trier. Über 800 Arbeitsplätze sind dort entstanden. Gut, es werden nicht alles neue Arbeitsplätze sein, ein teil wird auch as der stadt verlagert sein. Das schmälerst aber nichts an dem außerordentlich erfolg des neuen Gebietes, das seit der Landesgartenschau eine rasante Entwicklung genommen hat. wir wurden über den aktuellen Sachstand unterrichtet und konnten feststellen, dass dort bald alle Gebäude fertig gestellt sein werden.
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