Ansichten
und
Einsichten
aus und über
Trier

von
Thomas Albrecht

Mai 2008

Donnerstag, 15.5. 2008

Müll im Palastgarten ist ein Ärgernis, das vor allem bei schönen Wetter auftritt. Rücksichtslose Zeitgenossen hinterlassen ihren Unrat auf die Wiese. Dieses Problem ist jüngst nocheinmal von der Presse aufgegriffen worden. Beigeordnete Kaes-Torchiani nahm dies zum Anlass, noch einmal darauf hinzuweisen, dass eine dauerhafte Beseitigung dieses Misstandes nur mit erheblichen finanziellen Mitteln möglich wäre. Im Raum stehen zirka 50.000 €, die benötigt werden.

Schon vor einiger Zeit ist beschlossen worden, am Aussichtspunkt Sickingenstraße eine Informationstafel aufzustellen. Dank der finanziellen Beteiligung von vier Ortsbeiräten kann dies jetzt auch umgesetzt werden. Die Firma Kliomedia wurde mit der Umsetzung beauftragte. Dr. Fleck stellte im Dezernatsausschusses Ergebnis vor. In vier Sprachen werden die Besucher auf Hinweistafeln zum einen über die Geschichte der Stadt Trier informiert. zum anderen werden ihnen die wichtigsten Bauten vorgestellt, die vom Petrisberg aus zu sehen sind. Die Tafeln sind durch spezielle Vorkehrungen gegen Vandalismus geschützt. Sie sollen im Juni 2008 fertig gestellt sein und dann den Touristen zur Verfügung stehen.

Einmal im Jahr wären auch die Wirtschaftspläne für die forstwirtschaftlichen Unternehmen der Stadt Trier vorgestellt. Förster Schmidt gab einen kurzen Einblick in die Holzwirtschaft. Der Holzmarkt läuft zurzeit recht gut. Lediglich die Nachfrageart hat sich geändert. Während früher sehr viel einfaches Industrieholz nachgefragt wurde, ist jetzt Brennholz sehr gefragt. Erfreulich: Insgesamt schreibt die Forstwirtschaft schwarze Zahlen.

Bereits im letzten Ortsbeirat in Ehrang ist die Änderung des Bebauungsplanes „Niederstraße/Zur Stadtmauer“ ausführlich in öffentlicher Sitzung besprochen worden. Das Thema stand im Dezernat auch nocheinmal auf der Tagesordnung. Es geht im wesentlichen darum, die an das neue Bürgerhaus angrenzende Fläche neu zu gestalten.

Das angrenzende Haus Niederstraße 142 – 150 steht unter Denkmalschutz. Wenn alles gut geht, kann dort bald ein privater Investor ein Tages Altenpflegeheim verwirklichen.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Stadt arbeitet mit Nachdruck an dem Neubau der Aulbrücke, so wie es mit Stimmen von CDU und UBM im Stadtrat beschlossen worden ist. 600 qm Grundstücksfläche wird für den Neubau insgesamt benötigt. Dabei sind 2800 qm bereits in städtischer Hand, das heißt 3200 qm sind noch zu erwerben. Hinzukommt noch eine Fläche, die für einen angedachten Kreisel an der Abzweigung Arnulstraße benötigt wird.

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