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22. November
Eigentlich sollte in der heutigen Sitzung des Dezernatsausschusses IV noch einmal über die Aulbrücke gesprochen werden. Das konnte heute jedoch nicht geschehen, da die Verwaltung zunächst noch zu prüfen hat, ob es auch bei der Einrichtung eines Dauerprovisoriums möglich ist, Zuschüsse zu erhalten.
Einstimmig wurde der Ausbau (Stadtanteil) der L 149 zwischen Mertesdorf und Ruwer beschlossen.
In Trier West könnte eine archäologische Attraktion für Trier entstehen. Der Hintergrund. Ende 2008 wir von der Bundeswehr das 6,4 ha große Areal „Jägerkaserne“ freigegeben.
Interesse an der Nutzung hat das Rheinische Landesmuseum angemeldet, das in einem Teilbereich ein „Forum für fundstücke“ errichten will. Da der Standort an der Weimarer Allee aus allen Nähten platzt, sollen die in der Kaserne vorhandenen Gebäude als depot- und Werkstatträume genutzt werden, um archäologische Fundstücke zu erfassen, aufzuarbeiten und zu lagern. dabei könnten die Gebäude zumindest zeitweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und damit Archäologie für eine interessierte Öffentlichkeit lebendig vermitteln.
Der Ausschuss begrüßte diese Nutzungsüberlegungen für das Konversionsgelände, die auch zu einer Aufwertung des Stadtteils Trier West führen könnten
Eine erste Beratung fand auch über den Haushalt des Dezernats statt. Im Rahmen dieser Diskussion wurde auch die frage der ev. Gebührenerhöhungen erörtert. Es zeigte sich, dass noch viele Gesichtspunkte in diesem Zusammenhang zu erörtern sind.
8. November
So kurze Sitzung des Dezernatsausschusses wie am 8.11. gab es selten. Schon um 18.15 Uhr war die Sitzung beendet und so gibt es auch nicht allzuviel zu berichten. Die brisantesten Themen, Erhöhung der Parkgebühren und Erhöhung der Sondernutzungsgebühren für den Straßenraum, waren ja “vom Tisch” Sie sollen ja nach einem Beschluss des Steuerungsausschusses erst bei den Haushaltsberatungen behandelt werden. In der “Breslauer Straße”, “Am Herrenweiher” (Heiligkreuz), sowie in der “Prümer Straße” (Trier-West), sollen die Straßenbeleuchtungen erneuert werden. Die Maßnahmen sind von den Ortsbeiräten bereits abgesegnet worden. 75% der Kosten müssen die Anwohner bezahlen, das ist nach dem Gesetzt so. Die Beiträge variieren je nach Grundstücksgröße. Ganz grob gesagt werden ca. 1000 Euro auf jeden Anwohner zukommen. In der Paulinstraße klafft eine häßliche Baulücke. Der private Eigentümer hat sich bisher noch nicht entschließen können, das Grundstck wieder zu bebauen. Da geht es um einen um die Frage, was man eigentlich dort hin bauen soll, zum anderen spielt bei der Entscheidung über die Neubebauung eine Rolle, dass auf diesem Grundstück archäologische Funde vermutet werden. Das bedeutet für den privaten Investor ein zusätzliches Risiko Zwingen kann man ihn zum Bauen ohnehin nicht, also heißt es abwarten. Ein Bebauungsplan, der in der nächsten Stadtratssitzung verabschiedet werden soll, soll jedenfalls sicherstellen, dass das einheitliche Erscheinungsbild der Häuserfront in der Paulinstraße erhalten bleibt. zum Schluß kam es noch zu einen kurzem Geplänkel über die Frage, ob ein privates Bauvorhaben in der Bonner Straße in Pallien nun dem Architekturbeirat vorgelegt werden sollte oder nicht. Man verzichtete schließlich darauf.
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