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Es wird wohl doch wesentlich länger dauern als ursprünglich angenommen, bis die Aulbrücke saniert werden kann. Dies wurde im Rahmen der Sitzung des Dezernatsausschusses IV am 25.10.2007 bekannt. Grund: Bevor eine neue Brücke – sei es eine provisorische sei es eine ganz neue – gebaut wird, ist ein kompliziertes Genehmigungsverfahren bei der Bahn zu durchlaufen. Und das dauert! Der Antrag müsste bis Februar 2008 gestellt werden, im Jahre 2009 könnte dann ein Provisorium gebaut werden.
Eine Behelfskonstruktion würde rund 300.000 Euro kosten. Dies wurde ja schon in der letzten Stadtratssitzung bekannt. Sie würde nur 2 – 3 Jahre halten und würde auch nur eine Fahrspur beinhalten, die dann allerdings wieder von LKW und auch Bussen befahren werden könnte. Billigere Behelfslösungen sind nicht möglich, wie der beauftragte sachverständige Ingenieur erklärte.
Ein Neubau der Brücke würde rund 2,5 Millionen Euro kosten. Dann müsste aber auch die Straßenzuführung neu gestaltet werden, was weitere Kosten in derzeit noch nicht bekannter Höhe, verursachen würde. Sehr kompliziert ist auch die Frage, wie viel Zuschüsse die Stadt Triererhalten würden. Man kann im Groben damit rechnen, dass die Stadt selbst rund 1,3 Millionen Euro für eine neue Brücke zahlen müsste. der Neubau könnte frühestens im Jahre 2010 in Angriff genommen werden
Jetzt soll noch untersucht werden, wie viel ein Dauerprovisorium (also ein Brückenneubau ohne Umbau der Straße, der dann über Jahre halten würde) kosten würde. Aber auch diese Lösung wird nicht vor 2010 gebaut werden können.
Ausführlich wurde auch noch einmal das Thema Geruchsbelästigung, Lärm- und Staubbelästigung in Trier-Ehrang erörtert, das ja auch schon Gegenstand einer öffentlichen Bürgerversammlung war. Der Chef des Trier Gesundheitsamtes Dr. Harald Michels konnte hierzu berichten, dass bald in Ehrang eine Messstation aufgestellt wird. Die Belästigungen sind vor Allem auf mit Eisenerzschlacke beladene Güterzüge zurückzuführen (4-5 am Tag), die den Weg von Rotterdam nach Völklingen nehmen. Defekte Schwellen, die inzwischen repariert worden sind, führten zu einer erheblichem Lärm. Entgegen den Zusagen der Bundesbahn fahren die Waggons aber auch nicht abgedeckt. Weitere Emissionen entstehen durch die Bremsvorgänge (Abrieb) vor Ehrang.
Die Verkehrsprobleme in Trier-Pallien haben seit Eröffnung der Umgehung Biewer zugenommen. So beschweren sich die Anwohner insbesondere über den zunehmenden LKW Verkehr. Tatsächlich hat sich der LKW Anteil am Verkehr in der Bonner Straße von 5,3 Prozent vor Eröffnung der Umgehung auf jetzt 8,1 Prozent erhöht. Die Gesamtverkehrsbelastung hat sich von 14.900 KFZ pro Tag um 15 Prozentauf 16.600 KFZ pro Tag erhöht. Doch wie den Anwohnern helfen? Eine Maßnahme hat die Verwaltung schon ergriffen: Die Palliener Straße wurde zur unrechten Einbahnstraße erklärt, um sie vom Schleichverkehr zu entlasten. doch viel mehr kann nicht getan werden. Insbesondere ist eine Sperrung für den LKW nicht möglich, weil keine Alternativ-Route angeboten werden kann. Eine vorgebrachte Beschwerde der Anwohner hat sich als nicht begründet erwiesen: Die Fahrzeuge sollen in den Bonner Straße auch erheblich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Messungen der Polizei haben jedoch ergeben, dass es keine Überschreitungen um mehr als 20 km/h gab und im Übrigen sich nur 0,4 bis maximal 1,7 Prozent der Autofahrer sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten haben.
Am Pacelli-Ufer wird es für die dort – vorschriftswidrig – auf dem Radweg parkenden Autofahrer jetzt ernst: Gegen sie soll jetzt – notfalls auch mit Bußgeldern - vorgegangen werden, um den Radweg, der Teil des Radwegenetzes in Trier ist freizuhalten, nachdem Ersatz-Parkmöglichkeiten geschaffen wurden.
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